Dezember 12, 2019

Foo-Bar und Furchtbar ‒ Der Hintergrund der Bar Camps

Der Begriff „Fubar“ ist Militärjargon und geht auf den 2. Weltkrieg zurück. Fubar ist ein Akronym:

Fucked Up Beyond All Recognition (FUBAR), frei übersetzt als „ein unvorstellbarer Schlamassel“. Die Amerikaner kannten das deutsche Wort furchtbar, das vielen gefiel, aber sie konnten es nicht richtig aussprechen, es wurde zu ‚fubar‘, und aus fubar eben das oben erläuterte Akronym. Es wird in Militärkreisen heute noch verwendet.

Was aber hat das mit den Bar Camps zu tun?

Eine Assistentin des irisch-amerikanische Verleger Tim O’Reilly wollte in seinem Gebäude eine Bar errichten, an der sich Leute zwanglos treffen konnten zu Gedsnkenaustasuch („Foo = Friends of O’Reilly“). Die FooBar war als Verballhornung an den Begriffs FUBAR angelehnt. Später, als nach der IT-Flaute Anfang der 2000er Jahre Räume im Verlag leer standen, lud O’Reilly in Erinnerung daran Freunde und Entwickler zum ersten Foo-Camp ein, in dem die Beteiligten die diskutierten Inhalte selbst bestimmen konnten.

Dieses Foo-Camp wurde dann als „Nicht-Konferenz“ beschrieben. Da nun  das Foo-Camp klar mit dem Namen O’Reilly verknüpft war, konnte man es nicht für ähnliche Veranstaltungen verwenden. Man veranstaltete folglich immer mehr so genannte „Bar-Camps“, denn das Bar war ja noch frei.

Der Self-Publishing-Day macht daraus nun die SP-Day Camps.

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